Google Site Kit – lohnt sich das Plugin? Clever Insights erhalten

Das Google Site Kit zählt zu den beliebtesten Plugins für WordPress. Es wird von mehr als einer Million Nutzer verwendet und durch ständige Updates auf dem neuesten Stand gehalten. Seit 2019 ist es ein fester Bestandteil vieler WordPress-Webseiten, nachdem es zunächst ungefähr ein Jahr lang ausgiebig als Beta-Version getestet wurde. Mit dieser Erweiterung kannst Du viele beliebte Google-Dienste für Deine Webseite nutzen und unter anderem ihre Impressionen und Klicks verfolgen.

Das Plugin lässt sich mit verschiedenen Diensten verbinden und steht Dir so mit umso mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Plugin, das Du einfach innerhalb von WordPress downloaden und aktivieren kannst. Mit dem Tool arbeiten sowohl Agenturen als auch selbstständige Einzelbetreiber, die damit Empfehlungen zu ihrer Webseite erhalten und verschiedene Statistiken einsehen können.

Beim Google Site Kit handelt es sich um das erste Plugin des Internetriesen selbst und wurde speziell für das beliebte CMS WordPress entwickelt. Es lässt WordPress-Nutzer alle beliebten Google-Produkte an einem Ort einsehen und Einblicke in die Fortschritte der eigenen Webseite gewinnen. Hier auch Daten zur Performance und Tipps für die Suchmaschinenoptimierung angezeigt. Schließlich finden Betreiber im Google Site Kit ihre AdSense-Einnahmen.

Statistiken verfolgen mit dem Google Site Kit
Statistiken verfolgen mit dem Google Site Kit

Welche Vorteile bietet das Google Site Kit?

Viele Betreiber, die für ihre Webseite WordPress nutzen, verwenden auch zumindest den ein oder anderen Google-Dienst. Das Site Kit ist dafür keine Pflicht – schließlich kann jeder Google-Dienst auch außerhalb der Oberfläche von WordPress genutzt werden. Allerdings ist der Zugriff besonders einfach, wenn nur ein Klick zu allen relevanten Google-Diensten führt, die gut sortiert aufgelistet sind.

Auch für die WordPress-User, die bisher von wenigen bis gar keinen Google-Diensten Gebrauch gemacht haben, ist das Google Site Kit sinnvoll. Sie können hier neue Anwendungen und ihre Funktionen entdecken und finden so vielleicht wertvolle Ergänzungen für die Analyse ihres Unternehmens. Dafür sind keine tiefgreifenden Vorkenntnisse erforderlich. Viele der Optionen erklären sich selbst und können in kürzester Zeit einfach verstanden werden.

Wie wird das Google Site Kit installiert?

Das Google Site Kit wird wie jedes andere Plugin direkt in WordPress installiert. Dies funktioniert mit nur einem Klick und braucht gerade einmal ein paar Sekunden. Danach muss es unter Umständen noch aktiviert werden und ist dann grundsätzlich schon einsatzbereit. Das aktivierte Plugin taucht links in der Menüleiste von WordPress aus. Hier kann es ausgewählt und weiter personalisiert werden. Wer das Plugin zum ersten Mal installiert, findet auf dem Dashboard einen Wizard zur einmaligen Einrichtung. Er leitet User durch den Prozess und hilft ihnen dabei, die richtigen Einstellungen für die eigene Webseite festzulegen.

Im Site Kit muss zunächst bestätigt werden, dass der User des Plugins auch tatsächlich der Eigentümer der Webseite ist. Dafür verifizieren sich Nutzer mit Hilfe eines Google-Accounts. Hast Du Dich in Deinen Account eingeloggt (oder Dich neu registriert), musst Du dem Google Site Kit erlauben, Daten der Search Console abzurufen. So kann Google überprüfen, ob Du auch der Inhaber der angegebenen Webseite bist. Hast Du noch kein Konto bei der Search Console, kannst Du dies nun ebenfalls einrichten.

Hast Du Dich erfolgreich als Inhaber Deiner Webseite verifiziert, kannst Du von nun an alle Funktionen im Google Site Kit ansehen und nutzen. Allerdings kann nur jeweils der Admin auf das Tool zugreifen. Andere Nutzer sehen nicht einmal das Google Site Kit in der Menüleiste.

Traffic im Google Site Kit ansehen
Traffic im Google Site Kit ansehen

Wie ist das Google Site Kit Dashboard aufgebaut?

Das Dashboard des Google Site Kits erfreut mit einer übersichtlichen Darstellung aller wichtigen Google-Dienste. Hier werden Daten aus der Search Console und Google Analytics angezeigt, genauso wie Pagespeed Insights. Die Informationen beziehen sich standardmäßig auf die letzten 28 Tage. Dieser Zeitraum kann aber vom Nutzer angepasst werden und so zum Beispiel die Fortschritte in den letzten sechs Monaten anzeigen.

Das Google Site Kit wird in erster Linie genutzt, um die Impressionen und Klicks der Webseite nachzuverfolgen. Wie viele Besucher hatte die Webseite im ausgewählten Zeitpunkt? Aus welchen Regionen kamen sie? Wie lange haben sie sich auf der Homepage aufgehalten? Von welcher Seite sind sie abgesprungen? Das Plugin liefert Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Weiter unten erfährst Du, welche Unterseiten besonders beliebt sind. In herabsteigender Reihenfolge wird Dir hier angezeigt, welche Seiten die meisten Klicks erhalten haben und wie lange die Sitzungen gedauert haben. Auch die Absprungrate wird angezeigt. Möchtest Du mehr erfahren, kannst Du eine spezifische URL oder den Titel einer Seite eingeben und erhältst weitergehende Informationen.

Eine weitere wichtige Funktion im Google Site Kit sind schließlich die Google PageSpeed Insights. Sie zeigen Dir an, wie schnell Deine Webseite auf unterschiedlichen Geräten lädt. Das ist wichtig, weil die Ladezeit Dein Google-Ranking beeinflusst. Benötigen Deine Inhalte zu viel Zeit, bevor sie vollständig abgebildet werden, springen die meisten User ab und suchen sich eine alternative Webseite der Konkurrenz. Dies vermerkt die Suchmaschine negativ, weil sie ihren Nutzern das bestmögliche Erlebnis bieten möchte. Auf die erste Seite von Google schaffen es deshalb nur Webseiten, die mit kurzen Ladezeiten überzeugen.

Wie verbindest Du weitere Dienste mit dem Google Site Kit?

Du kannst die Funktionen des Google Site Kits noch erweitern, wenn Du weitere Dienste mit der Anwendung verbindest. Dafür klickst Du auf den Punkt “Weitere Services” und kannst hier die Dienste sehen, die Du mit dem Plugin verbinden kannst. Die Verbindungen kannst Du wieder trennen, indem Du das Tool auf die Admin-Settings zurücksetzt.

Das Google Site Kit Dashboard
Das Google Site Kit Dashboard

Ist die Nutzung des Google Site Kits DSGVO-konform?

Das Google Site Kit nutzt die Daten, die es aus Google Analytics erhält. Dazu gehören unter anderem personenbezogene Daten, die datenschutzrechtlich bedenklich sein können. Um dies zu verhindern, kannst Du das Analystics Snippet aus dem Site Kit entfernen. Dafür klickst Du auf die Einstellungen des Plugins und danach auf “Analystics”. Nun klickst Du auf “Edit” und kannst nun die Verbindung der beiden Dienste trennen.

Wenn Du weiterhin Google Analystics nutzen möchtest, ist auch das möglich. Dafür musst Du aber die User Deiner Webseite datenschutzrechtskonform darüber aufklären, dass Du den Google-Dienst verwendest. Das gelingt Dir mit einem entsprechenden Plugin, das einen Cookie-Banner auf Deiner Homepage einblendet. Hier kannst Du Analystics hinterlegen und es so weiterhin verwenden.

Lohnt sich das Google Site Kit? Fazit zum beliebten Plugin

Das Google Site Kit zählt zurecht zu den beliebtesten Plugins von WordPress. Unabhängig von der Art der Webseite oder der Zielgruppe gibt es dem Betreiber wertvolle Einblicke in das Verhalten und den Erfolg seiner Homepage. Das Plugin vereint mehrere hilfreiche Google-Dienste und bildet sie übersichtlich in einer Plattform ab. Gerade für Einsteiger bietet es eine Option zur Überwachung der Webseite und ihres Wachstums.

Fortgeschrittene und Profis nutzen hingegen oft andere Plugins und Tools, die ihnen tiefergreifende Einblicke ermöglichen. Für sie ist das Google Site Kit unter Umständen zu begrenzt für ihre Arbeit. Wer aber kein spezifisches Vorwissen hat und sich lediglich über die Pagespeed und die Klickzahlen informieren möchte, findet mit dem Google Site Kit eine gute Lösung.

Möchtest Du Deine Webseite in Deutschland betreiben oder damit eine deutsche Zielgruppe ansprechen, muss sie den Ansprüchen der Datenschutz-Grundverordnung gerecht werden. Danach darfst Du nicht einfach die Daten der Besucher Deiner Homepage aufzeichnen und sie zur Auswertung nutzen. Genau das macht aber Google Analytics, das mit dem Google Site Kit verbunden ist.

Du hast nun die Möglichkeit, die beiden Google-Dienste voneinander zu trennen und auf die Nutzung von Analytics zu verzichten. Möchtest Du das nicht, kannst Du ein Plugin installieren, dass Dir eine Verwendung ermöglicht, die datenschutzrechtlich unbedenklich ist.

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