Yoast SEO für WordPress – so einfach gelingt Dir die Suchmaschinenoptimierung in 2022

Mit Yoast SEO für WordPress optimierst Du Deine Website und machst sie für Deine Zielgruppe leichter auffindbar. 

Das Yoast SEO-Tool ist mit mehr als fünf Millionen Downloads eines der beliebtesten SEO-Tools für WordPress. Nach der Installation wirst Du durch den Einrichtungsassistenten geleitet, in dem Du die wichtigsten Funktionen an Deine Website anpassen kannst. Danach solltest Du Dich mit den verfügbaren Features des Tools vertraut machen, um es bestmöglich nutzen zu können. Dieser Artikel zeigt Dir, wie Du Deine Inhalte mit Yoast SEO für WordPress optimierst und wie Du es an Deine Bedürfnisse anpasst. 

Warum solltest Du Deine Website SEO-optimieren? 

Wer heutzutage einen Blog oder eine ähnliche Website betreibt, hat mit großer Wahrscheinlichkeit schon mal etwas über das Thema SEO gehört. SEO steht für Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization). Suchmaschinen wie Google sind es schließlich, die Deine Website online auffindbar machen. Ohne sie könntest Du Deine Zielgruppe nicht ansprechen und die Besucher auf Deiner Homepage blieben aus. Führst Du eine Google Suche durch, werden Dir zu den meisten Themen unzählige Ergebnisse angezeigt. Das liegt daran, dass das Internet mittlerweile mit einer hohen Informationsdichte ausgestattet ist. 

Verbessere Dein Ranking mit einer SEO-Optimierung
Verbessere Dein Ranking mit einer SEO-Optimierung

Wie viele Ergebnisse Deine Google Suche ergeben hat, wird Dir direkt unter der Suchleiste angezeigt. Damit Du Dich nicht durch tausende von Websites klicken musst, trifft Google eine Vorauswahl für Dich und präsentiert Dir die besten Ergebnisse auf der ersten Seite. Das ist der Grund, weshalb viele Menschen lediglich hier nach der Antwort auf ihre Frage suchen. Lediglich dann, wenn sie hier nicht fündig werden, “verirren” sie sich auf die hinteren Seiten von Google. 

Deshalb ist es das Ziel von Betreibern von Blogs und anderen Websites, auf die erste Seite von Google zu gelangen. Das ist gar nicht so einfach – schließlich musst Du Dich gegen tausende von Konkurrenzseiten durchsetzen. An dieser Stelle kommt die SEO-Optimierung ins Spiel: Sie hilft Google und Co. dabei, die Inhalte Deiner Website zu erkennen und richtig einzuordnen. Das wiederum ist notwendig, damit die Suchmaschine Deine Website den Nutzern vorschlagen kann, für die sie hilfreich ist. 

Wie funktioniert SEO-Optimierung? 

Die SEO-Optimierung setzt sich aus zahlreichen Strategien zusammen. Im Fokus steht dabei zum Beispiel die Verwendung einschlägiger Keywords. Bei diesen Keywords handelt es sich um Wörter, die das Thema widerspiegeln, über das Du zum Beispiel Deinen Artikel schreibst. Google scannt die Texte auf Deiner Homepage und macht anhand der verwendeten Wörter fest, um welche Inhalte sie sich drehen. Dies ist notwendig, damit die Suchmaschine ihren Nutzern passende Ergebnisse zu ihren Suchen anzeigen kann. 

Ein Beispiel: Suchst Du nach den “Sonnenbrillentrends 2022”, zeigt Google Dir verschiedene Websites an, die eben diesen Begriff in ausreichender Häufigkeit verwenden. Dabei handelt es sich um das Keyword, auf das die Betreiber ihre Seite optimiert haben. 

In der Vergangenheit ist daraus das sogenannte Keywordstuffing entstanden. Hier haben Blogbetreiber einfach einschlägige Keywords oft genug aneinandergereiht und so Suchmaschinen dazu bewegt, ihre Websites höher zu ranken. Google und Co. sind dieser Methode natürlich auf die Schliche gekommen und nutzen nun Mechanismen, die Keywordstuffing im Ranking sogar abstrafen. 

SEO-Optimierung ist aber weitaus mehr als die bloße Verwendung von Keywords. Auch die Leserfreundlichkeit und die Länge der Texte, Bilder mit Alt-Texten und vieles mehr spielen eine Rolle. Dabei hilft Dir Yoast SEO für WordPress, das wir Dir im Folgenden vorstellen. 

SEO und Leserfreundlichkeit gehen Hand in Hand
SEO und Leserfreundlichkeit gehen Hand in Hand

Yoast SEO für WordPress – die ersten Schritte 

Zunächst installierst Du Yoast SEO für WordPress. Du findest das Programm in der Liste der Plugins, auf die Du unter der gleichnamigen Bezeichnung in der Menüleiste zugreifen kannst. Hast Du das Plugin erfolgreich installiert und aktiviert, geht es nun an die Konfiguration. Sie ist wichtig, weil Du Yoast SEO für WordPress hier Informationen über Deine Website gibst. Anhand dessen kann die Software sich an Deine Bedürfnisse anpassen und optimal für Dich arbeiten. 

Zunächst fragt Dich das Plugin nach Deiner Umgebung. Im Regelfall ist das Option A. Arbeitest Du aber mit Staging- oder Testseite, nimmst Du Option B. 

Danach gibst Du den Typ Deiner Website an. Hast Du zum Beispiel einen Blog, eine Website für eine Firma oder einen Onlineshop? 

Im nächsten Schritt machst Du Angaben zu der Person oder der Firma, die hinter Deiner Website steht. Das kann ein Unternehmen oder eine natürliche Person sein. Hier kannst Du auch weitere Individualisierungen angeben wie zum Beispiel das Logo Deiner Firma oder ihren Namen. Auch Deine Social Media Profile kannst Du hier hinterlegen, damit die Besucher Deiner Website Dich auch bei Instagram, YouTube, LinkedIn und Co. finden können. 

Nun legst Du fest, ob Suchmaschinen Dich anzeigen sollen. Im Regelfall wählen Betreiber von Websites hier ein “ja”, da die Homepage andernfalls nicht in den Suchmaschinen auftaucht und die SEO-Optimierung damit umsonst war. 

Schließlich gibst Du an, ob mehrere Autoren an Deiner Website mitwirken und wie Dein Titel in den Suchergebnissen angezeigt werden soll. An dieser Stelle kannst Du den Konfigurations-Wizard beenden – es sei denn, Du möchtest zum Beispiel einen Newsletter von Yoast SEO für WordPress abonnieren oder kostenpflichtige Dienste in Anspruch nehmen. Du hast das Plugin nun für Deine Website optimiert und es mit den wichtigsten Informationen versorgt. Ändert sich mal etwas, kannst Du den Wizard erneut starten oder die Änderungen selbst im Menü vornehmen. 

Passe Yoast SEO für WordPress an Deine Bedürfnisse an
Passe Yoast SEO für WordPress an Deine Bedürfnisse an

Suchmaschinenoptimierung mit Yoast SEO für WordPress 

Jetzt, da Yoast SEO für WordPress eingerichtet ist, kannst Du es für die Suchmaschinenoptimierung Deiner Website nutzen. Dies geschieht nämlich keinesfalls automatisch – stattdessen musst Du die von dem Plugin vorgeschlagenen Tipps und Änderungen selbst umsetzen. Das kann das Tool nicht für Dich übernehmen. 

SEO-Analyse 

Yoast SEO für WordPress führt für Dich eine SEO-Analyse Deiner Inhalte durch und schlägt Dir mögliche Optimierungen vor. Dazu gehören zum Beispiel die Länge des Texts und die Häufigkeit des verwendeten Keywords. Auch die Alt-Texte Deiner Bilder spielen an dieser Stelle eine Rolle: Google kann keine Bilder “lesen”, wohl aber ihre Alt-Texte. Nutzt Du sie, um hier einschlägige Keywords zu platzieren, können Deine Bilder in der Bildersuche auftauchen und User auf Deine Website bringen. 

Yoast SEO für WordPress erkennt zudem, ob Du interne und externe Links in Deinem Text verwendest. Auch sie können Dein Suchmaschinenranking verbessern und zudem Deine Leser auf andere Seiten von Dir leiten. 

Lesbarkeits-Analyse 

Suchmaschinen achten nicht nur darauf, dass der Inhalt zu der getätigten Suche passt. Sie möchten ihren Usern auch ein möglichst angenehmes Nutzererlebnis bescheren, weshalb auch die Lesbarkeit wichtig für das Ranking ist. Eine gute Lesbarkeit erreichst Du unter anderem mit einer angenehmen Satzlänge und genügend Absätzen. Auch Bilder teilen den Text auf und sorgen dafür, dass der Leser nicht von langen Textblöcken erschlagen wird. Darüber hinaus solltest Du Schachtelsätze vermeiden und ausreichend Überschriften verwenden. 

Darstellung in der Suche 

Ein weiteres hilfreiches Tool ist die Bearbeitung der Darstellung in der Suche. Hier kannst Du entscheiden, wie Deine Seite den Usern von Google und Co. angezeigt wird. Dabei gibst Du nicht nur den SEO-optimierten Titel ein, sondern zum Beispiel auch die Meta-Beschreibung. Sie ist der Teil Deines Textes, der als Vorschau in den Google Suchergebnissen eingeblendet wird. Yoast SEO für WordPress zeigt Dir an, ob die Länge des Titels und der Meta-Beschreibung zu lang, zu kurz oder genau richtig ist.

So verhinderst Du, dass ein Teil davon abgeschnitten wird und Deine Inhalte nicht richtig angezeigt werden. Ist der Titel einmal zu lang, kannst Du ihn zum Beispiel kürzen, indem Du den Titel der Website entfernst. So schneidest Du Dir keine Keywords ab und gibst den Nutzern von Google alle Informationen, die sie benötigen.

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