fbpx

Bestimmt haben Sie schon einmal eine Website besucht, die gar nicht benutzerfreundlich war. Sie wollten sich eigentlich nur kurz in Ihren Account einloggen oder etwas nachschauen, doch die Website war unfassbar langsam und mit Werbung überflutet. Wenn Sie dann unzufrieden waren, hatten Sie eine schlechte User Experience.

Man könnte denken, die User Experience, oder zu Deutsch Nutzererlebnis bzw. Nutzererfahrung ist in erster Linie subjektiver Natur. Was den einen nervt, ist für den anderen vielleicht akzeptabel oder überhaupt kein Problem. Doch tatsächlich findet die Auswertung der User Experience große Anwendung bei der Platzierung Ihrer Website in den Suchergebnissen.

Wir zeigen Ihnen, welche Faktoren für Google dabei wichtig sind und wie Sie Ihren Besuchern das bestmögliche Nutzererlebnis bieten.

Das Google Page Experience Update von 2021

Im Mai 2021 ist das Google Page Experience Update live gegangen und wurde bis August vollständig ausgerollt. Seit diesem Zeitpunkt bezieht Google auch seine „Core Web Vitals“ in vollem Umfang mit in das Ranking ein, dies sind Kennzahlen für die User Experience.

Für einen Platz ganz vorne in den Suchergebnissen reichen Backlinks, hervorragende Inhalte und gutes OnPage-SEO also nicht mehr aus. Der Fokus steht nun auch darauf, wie benutzerfreundlich die Website ist – bewertet an objektiven Faktoren.

Die User Experience messen – wie geht das?

Die Core Web Vitals hat Google schon im Mai 2020 vorgestellt, eingeführt und darüber berichtet, dass sie zukünftig auch fürs Ranking relevant sein werden. Damals wurden drei Kennzahlen genannt, mit dem Hinweis, dass sich diese weiterentwickeln und ausbauen werden:

  • LCP, Largest Contentful Paint: Damit wird die Ladegeschwindigkeit und -zeit gemessen, bis zu der die Hauptinhalte der Seite geladen sind.
  • FID, First Input Delay: Diese Kennzahl drückt die Reaktionsgeschwindigkeit der Seite aus. Wenn der Nutzer das erste Mal mit der Seite interagiert, wie lange dauert das Laden?
  • CLS, Cumulative Layout Shift: Dies steht für die visuelle Stabilität der Seite und unerwartete Veränderungen. Dazu zählt etwa, wenn Sie einen Link auf einer Seite öffnen möchten, doch dann ein Werbeblock kommt, der das verhindert. 

Möchten Sie die Werte für Ihre Website wissen? In der Search Console im „Core Web Vitals-Bericht“ finden Sie alle Informationen zur Leistung Ihrer Seiten. 

Dieses Bild beantwortet die Frage "Was ist User Experience"
Dieses Bild über die Web Vitals zeigt, welche Kennzahlen gut oder schlecht sind

Wie sorge ich für ein gutes Nutzererlebnis?

Betrachtet man die verschiedenen Kennzahlen genauer, dann fällt auf, dass es vor allem um hohe Geschwindigkeit und das Vermeiden von unliebsamen Überraschungen geht. Verständlich, denn eine gute User Experience hat, wer schnell das bekommt, wonach er sucht.

Sorgen Sie also zum einen dafür, dass Ihre Website schnell lädt. In unserem Blog finden Sie Tipps für schnellere mobile Websites, aber auch Optimierungsmöglichkeiten, um Websites unter WordPress generell zu beschleunigen.

Versetzen Sie sich zum anderen in die Schuhe Ihrer Nutzer und testen, testen, testen. Funktioniert der Checkout-Prozess wirklich wie geplant? Ist die Website auf mobilen Geräten genauso benutzerfreundlich wie am PC oder blockieren Werbeanzeigen bzw. Cookie-Banner wichtige Schaltflächen?

Eine reibungslose Nutzung der Website sind A & O

Die Frage “Was ist User Experience” sollten Sie jetzt mit Bravour beantworten können. In unserem Kontext holt es die Subjektivität der Nutzererfahrung ins Internet, macht sie objektiv messbar und hat großen Einfluss auf das Ranking.

Machen Sie es Ihren Nutzern also möglichst angenehm, die Website zu nutzen – schnell und ohne Überraschungen. 

[booked-calendar calendar="8"]