WordPress-Cache leeren: so geht es richtig
Sie haben etwas geändert, aber die Website zeigt noch die alte Fassung? Dann hält ein Zwischenspeicher sie fest. Oft sind es mehrere hintereinander.
- Fünf Caches erklärtWelche fünf Zwischenspeicher es gibt
- Richtige ReihenfolgeLeeren in der richtigen Reihenfolge
- Schnelle DiagnoseWelcher Cache die alte Fassung zeigt
- Objekt-Cache der DatenbankHält Abfragen im Speicher, etwa mit Redis. Server
- Cache-Plugin der WebsiteSpeichert fertige Seiten, etwa WP Rocket oder LiteSpeed. WordPress
- Cache des HostersViele Hoster speichern Seiten zusätzlich zwischen. Hoster
- Verteilnetz (CDN)Ein Netzwerk wie Cloudflare liefert Kopien weltweit aus. extern
- BrowserIhr Browser merkt sich Bilder, CSS und Seiten. bei Ihnen
Warum Änderungen nicht erscheinen
Ein Cache speichert fertige Seiten, damit sie nicht bei jedem Aufruf neu erzeugt werden müssen. Das macht die Website schnell. Ändern Sie etwas, liefert der Cache so lange die gespeicherte Fassung aus, bis er geleert wird oder abläuft. Leeren Sie nur einen von mehreren, bleibt die alte Fassung stehen.
- Leeren löscht nur Kopien, keine Inhalte
- Der erste Aufruf danach dauert kurz
- Ein Cache allein reicht oft
Zeigt die Website nach dem Leeren weiter Fehler oder bleibt sie leer, ist es kein Cache-Problem mehr. Wir finden die Ursache und bringen sie wieder in Ordnung.
Den Cache in der richtigen Reihenfolge leeren
Von innen nach außen: Sonst füllt eine äußere Ebene den gerade geleerten Cache gleich wieder mit der alten Fassung.
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1
Den Objekt-Cache leeren
Nutzt Ihre Website einen Objekt-Cache wie Redis, leeren Sie ihn zuerst. Meist geht das im Cache-Plugin oder im Kundenmenü des Hosters. Nicht jede Website hat einen.
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2
Den Cache des Plugins leeren
Die meisten Cache-Plugins zeigen oben in der Admin-Leiste einen Punkt wie „Cache leeren“ oder „Purge All“. Er leert alle gespeicherten Seiten auf einmal.
Stimmen danach Farben oder Abstände nicht, liegt es am Page-Builder. Bei Elementor lassen Sie die CSS-Dateien unter Elementor → Werkzeuge neu erzeugen.
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3
Den Cache beim Hoster leeren
Hat Ihr Hoster einen eigenen Cache, leeren Sie ihn im Kundenmenü. Die Bezeichnung unterscheidet sich je nach Hoster, meist steht „Cache“ im Namen.
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4
Das Verteilnetz (CDN) leeren
Nutzen Sie Cloudflare oder ein anderes CDN, leeren Sie auch dort den Cache. Sonst liefern die Server des Netzwerks weiter die alte Fassung aus.
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5
Zum Schluss den Browser
Laden Sie die Seite ohne Cache neu: unter Windows mit
Strg+F5, auf dem Mac mitCmd+Shift+R. Oder öffnen Sie sie in einem privaten Fenster.
Welcher Cache hält die alte Fassung fest?
Vier Beobachtungen, die schnell zeigen, wo Sie ansetzen müssen.
Im privaten Fenster ist alles richtig
Dann liegt es nur an Ihrem Browser. Neu laden ohne Cache genügt, Ihre Besucher sehen die Änderung schon.
Angemeldet richtig, abgemeldet alt
Das ist fast immer der Seiten-Cache. Angemeldete Nutzer bekommen die Seite frisch, alle anderen die gespeicherte Kopie.
Inhalt neu, Aussehen alt
Texte stimmen, aber Farben oder Abstände nicht: Dann sind es die CSS-Dateien des Page-Builders oder Themes.
Nur manche Besucher sehen es alt
Das deutet auf ein CDN. Je nach Standort liefert ein anderer Server noch die alte Fassung aus.
Fragen zum WordPress-Cache
Gehen beim Leeren Daten verloren?
Nein. Der Cache enthält nur Kopien. Seiten, Bilder und Bestellungen liegen weiter in WordPress und der Datenbank.
Warum ist die Website danach kurz langsamer?
Weil der Cache sich neu füllt. Der erste Aufruf jeder Seite wird frisch erzeugt. Danach ist sie wieder so schnell wie vorher.
Wie oft sollte ich den Cache leeren?
Nur wenn eine Änderung nicht erscheint. Ein gut eingestellter Cache leert sich nach Änderungen selbst. Wer ständig von Hand leeren muss, sollte die Einstellungen prüfen.
Brauche ich mehrere Cache-Plugins?
Nein, eher im Gegenteil. Zwei Cache-Plugins stören sich oft gegenseitig. Hat der Hoster schon einen Server-Cache, reicht häufig ein Plugin oder sogar keines.