WordPress PHP-Version: prüfen und sicher ändern
PHP ist die Sprache, in der WordPress auf dem Server läuft. Ist die Version veraltet, fehlen Sicherheitsupdates und neue Plugins lassen sich nicht mehr installieren. Hier steht, wie Sie sicher umstellen.
- Welche Version passtWelche PHP-Version WordPress empfiehlt
- In einer Minute geprüftWo Sie Ihre Version in einer Minute sehen
- Umstellen mit RückwegUmstellen mit Test, Kontrolle und Rückweg
- PHP 8.5Aktive Pflege bis Ende 2027, Sicherheitsupdates bis Ende 2029. aktiv
- PHP 8.4Aktive Pflege bis Ende 2026, Sicherheitsupdates bis Ende 2028. aktiv
- PHP 8.3Nur noch Sicherheitsupdates, bis Ende 2027. Die Mindestempfehlung von WordPress. Sicherheit
- PHP 8.2Sicherheitsupdates enden am 31.12.2026. Jetzt den Wechsel planen. endet bald
- PHP 8.1 und älterKeine Updates mehr. PHP 8.1 endete am 31.12.2025, PHP 7.4 schon 2022. veraltet
Welche PHP-Version WordPress braucht
WordPress empfiehlt PHP 8.3 oder neuer. Mindestens nötig ist PHP 7.4. Diese Version bekommt aber seit Ende 2022 keine Sicherheitsupdates mehr, WordPress warnt selbst davor. Die Freigabe gilt für den WordPress-Kern. Ob Ihre Website läuft, entscheiden Theme und Plugins. Nehmen Sie deshalb die neueste Version, die Ihr Hoster anbietet und die Ihre Plugins unterstützen. Heute ist das meist PHP 8.3 oder 8.4.
- Neuere Versionen bekommen länger Sicherheitsupdates
- Neue Plugins setzen neuere Versionen voraus
- Beim Sprung von PHP 7 auf 8 brechen alte Plugins am häufigsten
- EmpfohlenSo steht es auf der offiziellen Seite mit den Anforderungen. PHP 8.3+
- MindestensSeit WordPress 7.0. Ältere Versionen lässt WordPress nicht mehr zu. PHP 7.4
- Geprüft bisDer WordPress-Kern ist mit der neuesten PHP-Version getestet. PHP 8.5
- Unter PHP 7.4WordPress bietet das Update auf Version 7 gar nicht erst an. kein WP 7
PHP-Version und WordPress-Version: der Unterschied
Zwei Nummern, die oft verwechselt werden. Sie werden an verschiedenen Stellen aktualisiert, hängen aber zusammen.
PHP läuft auf dem Server
PHP ist die Programmiersprache, in der WordPress geschrieben ist. Welche Version läuft, legt Ihr Hosting fest. Umgestellt wird im Kundenmenü des Hosters.
WordPress läuft in PHP
WordPress ist die Software Ihrer Website. Sie aktualisieren sie im Dashboard unter Aktualisierungen, oft auch automatisch.
WordPress sicher aktualisierenBeide hängen zusammen
Jede WordPress-Version braucht eine Mindestversion von PHP. Plugins nennen ihre auf der Plugin-Seite unter „PHP-Version“, etwa „7.4 oder höher“.
Nur eins aktualisiert sich selbst
WordPress spielt Updates auf Wunsch selbst ein. PHP nicht: Das stellen Sie oder Ihr Hoster um. Deshalb bleibt es auf vielen Websites jahrelang alt.
So sehen Sie Ihre PHP-Version
WordPress zeigt die Version selbst an, ganz ohne Plugin. Sie brauchen dafür nur einen Admin-Zugang.
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1
Im Dashboard „Werkzeuge“ öffnen
Melden Sie sich als Administrator an. Im linken Menü klicken Sie auf Werkzeuge und dann auf Website-Zustand.
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2
Den Reiter „Bericht“ wählen
Oben stehen zwei Reiter: Status und Bericht. Der Bericht listet alle technischen Daten Ihrer Installation auf.
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3
Den Abschnitt „Server“ aufklappen
Dort steht in der Zeile „PHP-Version“ die Nummer, mit der Ihre Website gerade läuft. Daneben finden Sie Speicherlimit und Upload-Größe.
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4
Den Reiter „Status“ lesen
Ist Ihre Version älter als empfohlen, meldet WordPress das hier. Der Text lautet dann etwa: „Deine Website wird mit einer älteren PHP-Version ausgeführt, die aktualisiert werden sollte.“
Bekommt Ihre Version keine Sicherheitsupdates mehr, zeigt das Dashboard zusätzlich den Kasten „PHP-Aktualisierung erforderlich“. Dann sollten Sie nicht mehr warten.
PHP-Version sicher umstellen: sieben Schritte
Das Umstellen selbst dauert Sekunden. Die Vorbereitung entscheidet, ob Ihre Website danach noch läuft.
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1
Eine vollständige Sicherung anlegen
Sichern Sie Dateien und Datenbank, und zwar außerhalb des Webspace. Die Umstellung selbst löscht nichts. Sie brauchen die Sicherung, falls ein Plugin beim ersten Aufruf Daten verändert.
Wie gute Backups aussehen -
2
WordPress, Theme und Plugins zuerst aktualisieren
Neue PHP-Versionen werden meist in neueren Plugin-Versionen unterstützt. Aktualisieren Sie deshalb erst alles in WordPress und stellen Sie danach PHP um.
WordPress-Update Schritt für Schritt -
3
Die Kompatibilität prüfen
Die Angabe „PHP-Version 7.4 oder höher“ auf einer Plugin-Seite nennt nur das Minimum. Ob ein Plugin mit einer neuen Version läuft, steht im Änderungsprotokoll oder beim Hersteller. Bei gekauften Themes und Plugins fragen Sie dort nach.
Das bekannte Plugin „PHP Compatibility Checker“ wird nicht mehr gepflegt und prüft nur bis PHP 8.0. Für PHP 8.3 und neuer hilft es nicht weiter.
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4
Auf einer Staging-Kopie testen
Stellen Sie zuerst eine Kopie der Website auf die neue PHP-Version um. Klicken Sie dort alle wichtigen Seiten, Formulare und bei einem Shop die Kasse durch. Der Besucher merkt davon nichts.
Was ist eine Staging-Umgebung? -
5
Das Fehlerprotokoll einschalten
Auf der Kopie schreibt WordPress alle Fehler und Warnungen in eine Datei. Ergänzen Sie dazu in der
wp-config.phpvor der Zeile „That’s all, stop editing“:define( 'WP_DEBUG', true ); define( 'WP_DEBUG_LOG', true ); define( 'WP_DEBUG_DISPLAY', false );Die Einträge stehen danach in
wp-content/. Hinweise mit „Deprecated“ sind noch kein Fehler. Sie zeigen, was in einer späteren PHP-Version brechen kann.debug.log -
6
Beim Hoster umstellen
Suchen Sie im Kundenmenü nach dem Punkt „PHP“, meist unter Hosting, Webspace oder bei der Domain. In cPanel heißt er „MultiPHP Manager“ im Bereich Software. In Plesk finden Sie ihn unter „Websites & Domains“ bei der Domain unter „PHP“.
Wählen Sie die neue Version und speichern Sie. Die Änderung wirkt meist sofort. Liegen mehrere Websites im selben Paket, prüfen Sie für jede Domain die Einstellung.
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7
Die Website danach prüfen
Rufen Sie Startseite, Unterseiten, Formulare und den Adminbereich auf. Kontrollieren Sie im Website-Zustand die neue Nummer. Leeren Sie den Cache, damit Sie keine alten Seiten sehen.
Cache in der richtigen Reihenfolge leeren
Was nach der Umstellung schiefgehen kann
Sechs Fehlerbilder, die wir nach einem PHP-Wechsel oft sehen, und wo Sie jeweils ansetzen.
„Kritischer Fehler“ statt Website
Ein Plugin oder Theme nutzt eine Funktion, die es in der neuen PHP-Version nicht mehr gibt. WordPress schickt dann eine E-Mail mit einem Link in den Wiederherstellungsmodus.
Kritischen Fehler behebenWarnungen auf der Seite
Oben auf der Seite stehen Zeilen mit „Warning“ oder „Deprecated“. Die Anzeige von Fehlern ist eingeschaltet. Schalten Sie sie in der wp-config.php oder beim Hoster ab und aktualisieren Sie das genannte Plugin.
Eine einzelne Funktion streikt
Die Website läuft, aber ein Formular, Slider oder die Kasse nicht. Im Fehlerprotokoll steht der Pfad des Plugins. Dort liegt die Ursache.
Uploads oder Speicher plötzlich knapp
Bei manchen Hostern gelten Speicherlimit, Upload-Größe und Erweiterungen je PHP-Version. Nach dem Wechsel stehen sie wieder auf dem Standardwert.
Upload-Limit erhöhenNach einem Umzug die alte Version
Manche Kundenmenüs schreiben die PHP-Version als Zeile in die .htaccess. Kommt die Datei mit auf einen neuen Server, erzwingt sie dort die falsche Version.
Die .htaccess verstehenPlugin-Update verweigert
Bleiben Sie auf alter PHP-Version, meldet WordPress: „Dieses Plugin erfordert eine neuere Version von PHP.“ Das Update wird dann nicht installiert.
Die PHP-Version zurückstellen
Geht nach dem Wechsel etwas schief, ist der schnellste Weg zurück die vorige Version. Das verschafft Zeit, löst aber nicht die Ursache.
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1
Die vorige Version wieder wählen
Öffnen Sie im Kundenmenü denselben Punkt wie beim Umstellen und wählen Sie die alte Version. Die Website läuft danach meist sofort wie vorher.
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2
Den Cache leeren und prüfen
Leeren Sie Cache-Plugin, Hoster-Cache und Browser. Prüfen Sie dann im Website-Zustand, ob wirklich die alte Nummer aktiv ist.
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3
Die Ursache beheben
Suchen Sie im Fehlerprotokoll das Plugin oder Theme, das den Fehler auslöst. Aktualisieren Sie es, ersetzen Sie es oder fragen Sie den Hersteller. Danach stellen Sie erneut um.
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4
Wenn die alte Version fehlt
Hoster nehmen veraltete Versionen nach und nach aus dem Angebot. Einige berechnen dafür einen Aufpreis, oft „PHP Extended Support“ genannt. Dann bleibt nur, das Problem in WordPress zu lösen oder die Sicherung zurückzuspielen.
Das Zurückstellen ist nur eine Brücke. Eine Version ohne Sicherheitsupdates macht die Website angreifbar, auch wenn sonst alles läuft.
Fragen zur PHP-Version
Welche PHP-Version wird empfohlen?
WordPress empfiehlt PHP 8.3 oder neuer. Wählen Sie die neueste Version, die Ihr Hoster anbietet und mit der Theme und Plugins laufen. Mindestens nötig ist PHP 7.4, das aber seit 2022 keine Updates mehr bekommt.
Welche PHP-Version hat meine Website?
Das zeigt WordPress selbst. Unter Werkzeuge, Website-Zustand, Reiter Bericht, Abschnitt Server steht die Zeile „PHP-Version“. Ohne Zugang zu WordPress sehen Sie es im Kundenmenü des Hosters.
Wie kann ich die PHP-Version ändern?
Im Kundenmenü Ihres Hosters, nicht in WordPress. Suchen Sie dort nach „PHP“, wählen Sie die Version und speichern Sie. Vorher gehören Sicherung und ein Test auf einer Kopie dazu.
Welche Version von PHP ist die aktuelle?
PHP 8.5, erschienen im November 2025. Neue Hauptversionen erscheinen meist im November. WordPress unterstützt die neueste Version in der Regel mit dem nächsten großen Update.
Wann wird WordPress 7.0 veröffentlicht?
WordPress 7.0 ist am 20. Mai 2026 erschienen. Es setzt mindestens PHP 7.4 voraus. Websites mit PHP 7.2 oder 7.3 bekommen das Update nicht angeboten und bleiben auf Version 6.9.
Muss ich PHP selbst aktualisieren?
In den meisten Fällen ja. WordPress aktualisiert sich selbst, PHP nicht. Manche Hoster stellen veraltete Versionen von sich aus um. Dann sollten Sie vorher testen, ob Ihre Website mit der neuen Version läuft.
Wann Sie besser Hilfe holen
Eine kleine Website mit aktuellen Plugins stellen Sie meist selbst um. Anders ist es, wenn die Website lange nicht gepflegt wurde oder Umsatz daran hängt.
- Die Website läuft noch mit PHP 7
- Ein Shop, Buchungen oder Mitgliederbereich hängen dran
- Theme oder Plugins bekommen keine Updates mehr
- Es gibt keine Staging-Kopie und kein aktuelles Backup
Wir testen die neue PHP-Version auf einer Kopie Ihrer Website, beheben, was bricht, und stellen erst dann um. Läuft nach einer Umstellung schon etwas nicht, bringen wir es wieder in Ordnung.