WooCommerce-Kosten: was ein Shop wirklich kostet
WooCommerce selbst kostet nichts, trotzdem ist kein Shop kostenlos. Diese Seite zeigt alle Kostenarten, die bei einem WooCommerce-Shop anfallen, einmalig und laufend. Konkrete Preise nennen wir bewusst nicht, weil sie sich ständig ändern. Sie erfahren, wo Sie die aktuellen Preise beim jeweiligen Hersteller finden.
- Software kostenlosKeine Lizenz, keine Umsatzbeteiligung
- Laufende PostenHosting, Lizenzen, Zahlungsgebühren
- Oft vergessenPflege, Updates und Ihre eigene Zeit
- Hosting und DomainPflicht für jeden Shop, Leistung wichtiger als Preis. MONATLICH
- ErweiterungenMeist Jahreslizenzen für Updates und Support. JÄHRLICH
- ZahlungsgebührenAnteil je Zahlung, beim Zahlungsanbieter. JE ZAHLUNG
- Einrichtung und DesignTheme, Produktdaten, Fotos, Schnittstellen. EINMALIG
- Pflege und BetriebUpdates, Sicherungen, Überwachung, Hilfe. LAUFEND
Ist WooCommerce kostenlos?
Ja. WooCommerce ist ein Open-Source-Plugin unter der GPL und kostenlos auf wordpress.org erhältlich. Es gibt keine Lizenzgebühr, kein Abo und keine Beteiligung am Umsatz. Die Software dürfen Sie auf beliebig vielen Websites nutzen. Mit der kostenlosen Grundausstattung können Sie bereits verkaufen: Produkte, Warenkorb, Kasse, Versandzonen, Steuern, Gutscheine und Überweisung als Zahlungsart sind enthalten. Auch die Plugins für PayPal, Stripe und WooPayments sind kostenlos. Sie zahlen dort nur Gebühren je Zahlung. Kosten entstehen durch alles, was um die Software herum nötig ist. Das sind Hosting, Erweiterungen, Zahlungsgebühren, Rechtstexte und vor allem die laufende Pflege. Wie der fertige Shop Schritt für Schritt entsteht, zeigt Online-Shop mit WordPress erstellen.
- WooCommercePlugin mit Warenkorb, Kasse, Versand, Steuern. KOSTENLOS
- Zahlungs-PluginsKostenlos, aber Gebühren je Zahlung. JE ZAHLUNG
- GermanizedGrundversion kostenlos, Pro als Jahreslizenz. TEILWEISE
- HostingOhne Hosting kein Shop. IMMER
Die Kostenarten im Einzelnen
Diese Posten kommen bei fast jedem Shop zusammen. Die aktuellen Preise stehen jeweils auf den Seiten der Anbieter, die in den Karten genannt sind.
Hosting und Domain
Ein Shop braucht mehr Leistung als eine reine Unternehmensseite, weil Warenkorb und Kasse nicht aus dem Cache kommen. Vergleichen Sie bei Hostern vor allem Arbeitsspeicher, PHP-Version, Sicherungen und Support, nicht nur den Monatspreis. SSL-Zertifikate sind bei den meisten Hostern enthalten.
Hosting vergleichenTheme
Viele Block-Themes sind kostenlos und für WooCommerce geeignet. Kostenpflichtige Themes werden meist als Jahreslizenz verkauft. Prüfen Sie, ob das Theme WooCommerce ausdrücklich unterstützt, sonst zahlen Sie später für Anpassungen.
Erweiterungen
Abonnements, Buchungen, Produktfilter, Marktplatz-Anbindungen oder Rechnungen kommen über Erweiterungen dazu. Im Marketplace auf woocommerce.com laufen Lizenzen ein oder zwei Jahre. Danach funktioniert die Erweiterung weiter, erhält aber keine Updates und keinen Support mehr.
Zahlungsgebühren
PayPal, Stripe, WooPayments und andere berechnen einen Anteil je Zahlung, oft plus festen Betrag. Die Höhe hängt von Land, Zahlungsart und Währung ab. WooPayments nennt keine Einrichtungs- oder Monatsgebühr. Die aktuellen Sätze stehen auf den Gebührenseiten der Anbieter.
Versand
Porto zahlen Sie an den Versanddienstleister, meist über einen Geschäftskundenvertrag. Plugins für Versandlabels gibt es kostenlos, etwa Shiptastic vom Hersteller von Germanized, oder als kostenpflichtige Erweiterung mit mehr Dienstleistern.
DHL anbindenRechtliches
Für Deutschland brauchen Sie ein Plugin für Pflichtangaben. Germanized gibt es kostenlos, Germanized Pro und German Market als Jahreslizenz je Website. Dazu kommen Rechtstexte, oft als Abo eines Rechtstexte-Dienstes. Das ist keine Rechtsberatung.
Germanized und ProEinmalige und laufende Kosten
Die Frage „Was kostet WooCommerce im Monat?“ lässt sich nur beantworten, wenn Sie einmalige und wiederkehrende Posten trennen.
Einmalig fallen Einrichtung und Design an, das Anlegen der Produkte mit Texten und Fotos, Schnittstellen zu Warenwirtschaft oder Buchhaltung und die Umsetzung der Barrierefreiheit. Machen Sie das selbst, zahlen Sie mit Zeit. Beauftragen Sie eine Agentur, hängt der Preis vor allem vom Umfang des Katalogs und den Sonderwünschen ab.
Laufend zahlen Sie Hosting, Domain, Lizenzverlängerungen und Zahlungsgebühren. Dazu kommen Dienste, die der Shop nebenbei braucht: ein Versanddienst für E-Mails, damit Bestellbestätigungen ankommen, ein Rechnungs- oder Buchhaltungsprogramm und Rechtstexte, die bei Gesetzesänderungen aktualisiert werden.
Den größten laufenden Posten unterschätzen viele: die Pflege. WordPress, WooCommerce, Theme und Plugins erscheinen regelmäßig in neuen Versionen. Jedes Update sollte auf einer Testkopie geprüft werden, mit einer Testbestellung danach. Sicherungen, Überwachung und Hilfe bei Ausfällen gehören ebenfalls dazu.
- Lizenzen sammeln sich: Jede Jahreslizenz ist einzeln günstig. Zehn Erweiterungen mit eigenem Ablaufdatum ergeben aber einen spürbaren Betrag, jedes Jahr.
- Nach Ablauf genau lesen: Bei manchen Erweiterungen laufen nur Updates aus. Bei anderen lassen sich laut Hersteller ohne gültige Lizenz auch Einstellungen nicht mehr ändern.
- Gebühren wachsen mit: Zahlungsgebühren steigen mit dem Umsatz. Bei vielen Bestellungen lohnt ein Vergleich der Anbieter und Zahlungsarten.
- Ausfälle kosten auch: Ein Shop, der nach einem Update einen Tag nicht verkauft, kostet mehr als manches Jahr Pflege.
WooCommerce oder Shopify: was ist günstiger?
Pauschal lässt sich das nicht sagen, weil die Kostenmodelle verschieden sind. Bei Shopify zahlen Sie ein monatliches oder jährliches Abo, Hosting ist enthalten. Nutzen Sie statt Shopify Payments einen externen Zahlungsanbieter, fallen laut Shopify unter Umständen zusätzliche Transaktionsgebühren an. Apps aus dem App Store kosten oft eine eigene Monatsgebühr. Bei WooCommerce fehlt die Abogebühr, dafür zahlen Sie Hosting und Lizenzen selbst und organisieren die Pflege. Wer die Pflege intern erledigt, fährt mit WooCommerce oft günstiger. Wer sie beauftragt, sollte die Summe ehrlich gegen ein Shopify-Abo rechnen. Der Vergleich hängt auch an Dingen, die sich schwer beziffern lassen: Anpassbarkeit, Datenhoheit und die Frage, ob Sie später umziehen wollen. Diese Punkte vergleicht WooCommerce: Vor- und Nachteile ausführlich.
- SoftwareWoo: kostenlos. Shopify: im Abo enthalten. GRUNDLAGE
- HostingWoo: eigener Vertrag. Shopify: im Abo. GRUNDLAGE
- ZusatzfunktionenWoo: meist Jahreslizenz. Shopify: oft Monatsabo je App. ZUSATZ
- ZahlungenBeide: Gebühren des Zahlungsanbieters. Shopify ggf. zusätzlich. JE ZAHLUNG
Ihre Kosten in vier Schritten schätzen
Statt pauschaler Beispielrechnungen hilft eine eigene Liste. So kommen Sie zu einer belastbaren Zahl.
-
1
Funktionen auflisten
Schreiben Sie auf, was der Shop können muss: Produktarten, Zahlungsarten, Versanddienstleister, Rechnungen, Schnittstellen, Sprachen. Streichen Sie alles, was nur nett wäre.
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2
Jeder Funktion eine Lösung zuordnen
Prüfen Sie für jeden Punkt, ob WooCommerce ihn schon kann, ob eine kostenlose Erweiterung reicht oder ob Sie eine Lizenz brauchen. Notieren Sie Laufzeit, Anzahl der Websites je Lizenz und was nach Ablauf passiert. Weniger Plugins bedeuten weniger Lizenzen und weniger Pflege, mehr dazu unter Plugins.
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3
Aktuelle Preise beim Anbieter nachsehen
Nehmen Sie die Preise direkt von den Herstellerseiten: dem Marketplace auf woocommerce.com, den Seiten der Plugin-Hersteller, den Gebührenseiten von PayPal, Stripe oder WooPayments und den Tarifseiten der Hoster. Vergleichsartikel mit Preisen veralten schnell.
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4
Pflege und Zeit einrechnen
Setzen Sie realistisch an, wie viele Stunden im Monat Updates, Tests, Sicherungen und Fehlersuche brauchen, und wer sie übernimmt. Rechnen Sie das Ergebnis über drei Jahre, damit Lizenzverlängerungen und einmalige Kosten fair verteilt sind.
Wann Sie besser Hilfe holen
Die Software ist kostenlos, der Betrieb braucht Zeit und Wissen. Sobald der Shop regelmäßig verkauft, ist feste Betreuung oft günstiger als Ausfälle und Notfalleinsätze.
- Der Shop hat viele kostenpflichtige Erweiterungen, und niemand weiß genau, welche Lizenzen wann auslaufen.
- Updates haben schon einmal Kasse, Versand oder Zahlungen gestört.
- Sie wollen wissen, welche Plugins Sie streichen können, ohne Funktionen zu verlieren.
Wir betreuen WooCommerce-Shops mit geprüften Updates, Sicherungen samt Bestellungen und Hilfe im Notfall. Wie das abläuft, steht auf unserer Seite WooCommerce-Agentur.
Fragen zu den Kosten
Ist WooCommerce gratis?
Ja, das Plugin selbst ist kostenlos und Open Source. WooCommerce verlangt keine Lizenzgebühr und keinen Anteil am Umsatz. Kosten entstehen für Hosting, Domain, kostenpflichtige Erweiterungen, Zahlungsgebühren und die Pflege des Shops.
Was kostet WooCommerce im Monat?
WooCommerce selbst nichts, der Shop je nach Ausstattung unterschiedlich viel. Monatlich fallen vor allem Hosting und Zahlungsgebühren an, dazu anteilig die Jahreslizenzen der Erweiterungen und die Pflege. Die Summe hängt davon ab, welche Funktionen Sie brauchen und wer den Shop betreut.
Wie viel kostet Germanized Pro?
Germanized Pro ist eine Jahreslizenz, den aktuellen Preis nennt der Hersteller vendidero. Die Lizenz gilt für eine bestimmte Zahl von Websites und umfasst Updates und Support für ein Jahr. Die kostenlose Version von Germanized deckt viele Pflichtangaben bereits ab. Pro ergänzt etwa Rechnungen als PDF.
Wie viel kostet ein WooCommerce-Shop?
Das hängt vor allem von Funktionen, Katalog und Pflege ab. Ein kleiner Shop mit kostenlosen Plugins braucht im Wesentlichen Hosting, Domain und Rechtstexte. Mit Schnittstellen, vielen Erweiterungen und beauftragter Pflege steigen die Kosten deutlich. Eine eigene Liste der Kostenarten ergibt die belastbarste Zahl.
Fallen bei WooCommerce Transaktionsgebühren an?
Nicht von WooCommerce, nur vom Zahlungsanbieter. PayPal, Stripe, WooPayments und andere Anbieter berechnen Gebühren je Zahlung. WooCommerce selbst behält nichts ein. Die aktuellen Sätze stehen auf den Gebührenseiten der Anbieter.
Was ist günstiger, Shopify oder WooCommerce?
Das hängt davon ab, wer die Pflege übernimmt. Shopify hat ein festes Abo mit Hosting, dazu App-Gebühren und unter Umständen Transaktionsgebühren. WooCommerce hat keine Abogebühr, dafür zahlen Sie Hosting, Lizenzen und Pflege selbst. Rechnen Sie beide Varianten über mehrere Jahre.
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